
Wie das Hertie-Kaufhaus wiederbelebt werden sollte..
Im Jahr 2011 gab es erste Überlegungen, das einstige Hertie-Kaufhaus, welches zu damaliger glorreicher Zeit - als Gera zu den 10 reichsten Städten Deutschlands zählte - eines der ersten gigantischen Käufhäuser im Land repräsentierte, wieder zu beleben. Die Idee sollte von der pfälzischen Projektentwicklungsgesellschaft mbH und dem niederländischen institutionellen Eigentümer realisiert werden. Leider scheiterte dieser Versuch bisher, da der niederländische Eigentümer das Projekt eingestellt hatte. Die Gründe dafür habe ich jetzt in einer e-Mail hinterfragt.
Das Video hat eine Laufzeit von ca. 5 Minuten und bringt dem ein oder anderen vielleicht das alte Kaufhaus in Erinnerung. Inzwischen sind bereits 10 Jahre vergangen, seit das traditionelle Warenhaus seine Türen schloss und die im Video gezeigten Bilder werden an dem ein oder anderen sicherlich nicht ganz emotional unbewegt vorbei ziehen.
Noch nachdenklicher und vielleicht auch ein wenig traurig macht es unter dem Hintergrund unserer eigenen städtische Identität. Aus einer einst reichen und vorbildlichen Stadt, ist eine Zone der Perspektivlosigkeit und das Mangels von Durchsetzungsfähigkeit und kaum vorhandener umzusetzender Ideen geworden.
Im Hinblick auf diese Bilder möchte ich alle Menschen von Gera anhalten, sich in einer geeigneten Form an einem gemeinsamen Projekt zu beteiligen, welches es ermöglichen könnte, erste Schritte auszuarbeiten, die unserem Kaufhaus wieder neues Leben einhauchen und damit unserer Stadt wenigstens ein wenig des alten Charme wieder zu verleihen.
Wir wollen doch keine Stadt der Loser und der mangelnden Bedeutsamkeit sein. Ich halte es für absolut dringlich, daß wir uns endlich zusammen tun und gemeinsam grundlegende strukturelle Veränderungen vornehmen, die längerfristig und schrittweise Ansätze schaffen, um Gera zu alter Bedeutung zurück zu verhelfen.
Das Video hat eine Laufzeit von ca. 5 Minuten und bringt dem ein oder anderen vielleicht das alte Kaufhaus in Erinnerung. Inzwischen sind bereits 10 Jahre vergangen, seit das traditionelle Warenhaus seine Türen schloss und die im Video gezeigten Bilder werden an dem ein oder anderen sicherlich nicht ganz emotional unbewegt vorbei ziehen.
Noch nachdenklicher und vielleicht auch ein wenig traurig macht es unter dem Hintergrund unserer eigenen städtische Identität. Aus einer einst reichen und vorbildlichen Stadt, ist eine Zone der Perspektivlosigkeit und das Mangels von Durchsetzungsfähigkeit und kaum vorhandener umzusetzender Ideen geworden.
Im Hinblick auf diese Bilder möchte ich alle Menschen von Gera anhalten, sich in einer geeigneten Form an einem gemeinsamen Projekt zu beteiligen, welches es ermöglichen könnte, erste Schritte auszuarbeiten, die unserem Kaufhaus wieder neues Leben einhauchen und damit unserer Stadt wenigstens ein wenig des alten Charme wieder zu verleihen.
Wir wollen doch keine Stadt der Loser und der mangelnden Bedeutsamkeit sein. Ich halte es für absolut dringlich, daß wir uns endlich zusammen tun und gemeinsam grundlegende strukturelle Veränderungen vornehmen, die längerfristig und schrittweise Ansätze schaffen, um Gera zu alter Bedeutung zurück zu verhelfen.
Der Film ist eine Produktion der centauri GmbH Film- und Fernsehproduktion

Kommentare
Wie?
Wo sind denn jetzt die Vorschläge, WIE das Kaufhaus wiederbelebt werden sollte? Von der Überschrift verspreche ich mir etwas anderes. Und wie du schon selbst schreibst: "der niederländische Eigentümer". Dieser hat wohl eher das sagen, als die Stadt. Es ist dennoch sehr schade, dass das Kaufhaus leer steht, und ein neuesgebaut wurde, nur weil es nichtmehr den neuen Standarts entsprach. Welche Ideen hast du denn konkret für das Kaufhaus? Durch aufwendige Umbaumaßnahmen, könnte man ja ein Hotel7Hostel draus bauen, das würde dann auch wieder mehr Besucher, vorallem junge Besucher anziehen, denn Kultur gibt es in Gera ja reichlich. Oder man baut eine große Disko. In Nordirland ist es z.b. so, dass die Leute aus Belfast 2 Stunden nach Portrush fahren um dort in die Disko zu gehen. Allerdings sind beide meiner Vorschläge eher Privatperson bezogen, und haben weniger mit der Stadt an sich zu tun, aber wenn die Stadt subventioniert, wäre es ja machbar denke ich. Aber das Haus gehört leider nicht der Stadt Gera, sondern einem Niederländer.
Es steht kein Fragezeichen hinter dem Satz.. :o) ..
Die Besitzrechte hab ich selbst noch nicht so ganz verstanden, da ich heute bei den Niederländern angerufen und in Erfahrung gebracht hatte, daß sie das Grundstück käuflich erwerben wollten, da es für 1.500.000,- € vergleichweise günstig zu haben wäre. Das würde eigentlich bedeuten, daß sie derzeit keineswegs der Eigentümer sind.. jedenfalls nicht beim Grundstück.
Davon abgekommen ist man, weil die Baukosten als verhältnismäßig hoch eingestuft wurden und weil man sich von einer solchen Investition keine allzu hohe Rendite verspricht. Der Mann am Telefon sagte mir, daß die Gefahr groß wäre, das man letztendlich sogar Verluste machen würde und die Kosten nicht in Relation zum Nutzwert stehen würden.
Die Rendite-Begründung macht leider auch die Ideen, die Du als Beispiele angeführt hattest, wieder umfassend zunichte, weil Gera kein Pflaster ist, welches besonders hohe Mieten gewährleisten kann, da viele Unternehmen bereits zu tun haben, ihre täglichen Geschäfte am Laufen zu halten und deshalb hohe monatliche Betriebskosten zwangsläufig als untragbar gelten.
Die Idee mit Disco und dergleichen halte ich auch für 'ne interessante Idee und wenn ich das nötige Geld aufbringen könnte, würde ich solch einem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen sein. Andererseits steht dieser Idee wieder die kaum vorhandene Attraktivität Gera's für externe Besucher entgegen und die wenig vorhandene Konsumfähigkeit in großen Teilen der Bevölkerung.
Was man in den Niederlanden in jedem Fall nicht ausschließen würde, wäre eine Investition in das Kaufhaus mit dem Ziel, eine Wohnanlage zu errichten. Aber auch da denke ich, würde sich so etwas heute sehr schwierig rechnen, da Gera Bevölkerungsmäßig und sozial ziemlich weit unten angelangt ist und man hier auch kaum Potential hätte, Luxuswohnungen zu betreiben.
Insgesamt ist die Situation extrem schwierig, weil man einfach viel zu lange gepennt und dabei zugeschaut hat, wie sich das soziale und gesellschaftliche Umfeld in Gera immer weiter in den Keller entwickelt.
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