
Projekt "Fernverkehr nach Gera bringen" (Ein grandioser Versuch vor 2 Jahren)
Was bereits damals kritische Stimmen dieser klar mißglückten Maßnahme (da wahrscheinlich zu inkonsequent verfolgt) unterstellten, kann man heute traurigen Gewissens bestätigen. Passiert ist wieder einmal garnichts.. aber wirklich überhaupt nichts.. null und nichts..
Das Einzige, was so sicher wie das Amen in der Kirche sein wird, ist der üppigen Entlohnung der Person geschuldet, die im Namen der Bahn damals große Sprüche und Zusagen verteilen durfte, die auch nach über 2 Jahren keinerlei Berücksichtigung fanden.
Die Frage, die ich mir auch heute noch stelle, ist, was der lustige Sprecher (Rudi Schokowaffel) der Bahn wohl mit einer "Steigerung der Service-Qualität" meinte? Da dies ein langwieriges Rätsel zu bleiben scheint, sollte man den Umstand zum Anlass nehmen und der Sache ein wenig mehr auf den Grund gehen.
Möglicherweise meinte er die intensiver zu nutzenden Fahrscheinautomaten und den damit verbundenen beschleunigsten Automatismus, dessen konsequente und Service-orientierte Ablehnung eines Kunden zu einem erhöhten Fahrpreis führt.
Da Jena mit der Einführung der ICE-Verbindung am Paradies-Bahnhof bereits seit 2005 über eine vernünftige Fernverkehrseinbindung verfügt, die zum damaligen Zeitpunkt allerdings in keiner Form mit der angrenzenden Region Gera abgestimmt wurde, ergab sich für unsere Stadt nichtmal ein minimaler Vorteil, denn der Umstieg zwischen Gera und Jena in einen ICE ist aufgrund der Wahl des von Gera nicht direkt befahrenen Paradies-Bahnhof völlig unpraktikabel.
