Der Weg zu mehr sozialer und familiärer Stabilität

Unsere Stadt Gera wurde in den vergangenen 22 Jahren in vielerlei Hinsicht desaströs geführt und von pseudo-intellektuellen oft sich ihrer eigenen Verantwortung wenig bewußten Personen damit schrittweise zu einer Region zurück kultiviert, die aus heutiger Sicht eher an ein Experiment aus dem Schaffensbereich eines Senioren-Imperiums erinnert, als an eine Stadt, in der Bildung, Handel, Industrie sowie Innovation und zukunftsgemäße Stadtkonzepte durchgesetzt und realisiert würden.

Die Gründe für diese ruinöse und wenig wegweisende Entwicklung sind sehr vielschichtig und würden in ihrer Dimension und Tragweite wahrscheinlich ein Buch im Umfang eines Romans füllen. Da uns allen eine umfassende Analyse der mangelnden Sachkompetenz der bisher in Gera etablierten Stadtväter aber wenig weiter hilft, sollten wir uns deshalb verstärkt auf die Frage konzentrieren, wie wir die bisher gemachten Fehler eliminieren und wie wir unsere Stadt Gera konkret ausrichten möchten oder sollten?
Die Lösung sollte deshalb darin bestehen, unsere Stadt in einen Kontrast zu wirklich erfolgreichen Regionen zu setzen, um bestehende Defizite gezielter aufzuspüren und bereits anderweitig erfolgreich erprobte und realisierte Konzepte unter Beibehaltung der traditionellen Identität Gera's übernehmen und vielleicht sogar ausbauen zu können.

Eine sehr grundlegende Komponente besteht hierbei in der Ansiedlung und Errichtung eines möglichst umfangreichen Bildungs-Angebotes. Dieser essentiell und schon nahezu wichtigste Schritt müßte Ergänzung durch eine grundsätzliche Optimierung der Investitionsstruktur am Standort Gera finden. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt bezieht sich auf die konsequente Förderung sämtlicher Jugend-Einrichtungen und Strukturen, die sich speziell am Nachwuchs ausrichten, denn gerade diese junge Zielgruppe gilt als besonders wichtig, wenn man Gera in einer verträglichen Zeitspanne schrittweise aus der heutigen Misere führen und modernen Konzepten anpassen möchte.

Ich werde Ihnen deshalb anhand konkreter Beispiele und Ideen aufzeigen, wie man Gera wirklich zu einer erfolgreichen und im nationalen Kontext respektierten Region umformen könnte. Dies bedarf jedoch einschneidender Schritte, eines angemessenen Kapitalbedarfs sowie der Bereitschaft in der Bevölkerung, aus Gera eine wirklich vernünftige und lebenswerte Stadt zu formen.