Über mich und was mich motiviert hat, zu kandidieren..

Sehr geehrte Besucher,

da Sie meine Webseite besuchen, gehe ich davon aus, daß Sie gerne wissen möchten, wer ich bin und wer die Dreistigkeit besitzt, eine solch freche und zugleich provokante Internetseite zu gestalten, die zudem als Plattform für meine Kandidatur zum Oberbürgermeister von Gera fungiert?

Mein Name ist Sebastian Belovari und ich wurde im selben Ort geboren, für den ich heute als Oberbürgermeister kandidieren möchte. Diese - von einigen sicherlich kritisch betrachtete - Entscheidung habe ich vor wenigen Tagen getroffen, als ich im Internet mit der Tatsache konfrontiert wurde, daß in diesem gerade begonnenen Jahr neue Wahlen für das Amt des Oberbürgermeisters stattfinden und ich alles andere als angetan war, als ich mir die bereits ins Rennen eingestiegenen Kandidaten zu Gemüte geführt habe.
Zu einer Entscheidung, für ein solches Amt im Alter von 34 Jahren kandidieren zu wollen, gehört sicherlich eine gehörige Portion Selbstüberzeugung sowie ein ausgeprägtes Selbstvertrauen, daß ich unweigerlich mitbringe.

Eigentlicher Motor meiner Kandidatur ist jedoch eher in dem Umstand zu suchen, daß ich seit ungefähr 34 Jahren in Gera lebe und die Entwicklung in unserer Stadt hautnah in den vergangenen Jahren verfolgen konnte, was es mir ermöglicht, sachliche und realistische Einschätzungen bezüglich der städtischen Entwicklung treffen zu können.
Dabei kann man getrost behaupten, daß die Entwicklung in Gera in dieser Zeit Formen angenommen hat, die es aus meiner heutigen Sicht zwingend notwendig machen, sich nun aktiv in den politischen Alltag einzumischen, da ich es als meine Pflicht ansehe, persönliche Ideen in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen, um einen vollständigen Absturz unserer Stadt möglicherweise noch zu verhindern.

Außerdem möchte ich mit meiner Kandidatur andere Menschen motivieren, sich auch selbst mit an der Entwicklung unserer Stadt aktiv zu beteiligen und sich mit ihren Ideen einzubringen, weil ich es als unannehmbar empfinde, daß in der Bevölkerung ein so geringes Interesse für das besteht, was sich in der eigenen Stadt abspielt und viele Menschen ein sehr mäßiges Interesse gegenüber den Entscheidungen des Stadtrats aufbringen, die im Prinzip ihren gesamten Lebensalltag beeinflussen.
Es sollte deshalb als wichtige Aufgabe verstanden werden, das Bewußtsein in der Bevölkerung so sehr zu stärken, daß sie sich in Zukunft weitaus häufiger in die Abläufe der städtischen Verwaltung einmischen, als dies in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

Ich würde mir wünschen, daß mein aktuelles Engagement für den ein oder anderen (besonders die jüngere Generation) ein Vorbild sein und sie motivieren kann, sich in zukünftige Entscheidungen und Debatten aktiver einzumischen, denn Gera ist das Produkt dessen, was ihr alle daraus macht.. und wenn alle nur rumsitzen und in Gleichgültigkit schwelgen, dann passiert auch nichts oder es geschehen Dinge, die im Interesse einer Lobby sind, aber nicht den Bedürfnissen der Bevölkerung als Ganzem entsprechen.

Wenn wir selbst nichts tun und unsere Funktion als Staatsvolk nutzen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn man über unsere Köpfe hinweg entscheidet und sich Entwicklungen auftun, die eigentlich so die wenigsten wollten. Das Staatsvolk repräsentiert den Staat und die Politik untersteht dem Staat. Leider ist das den wenigsten bewußt, weil politische Seiten kein Interesse daran haben, die Menschen aufzuklären.

Aus diesem Grunde bitte ich alle, sich endlich aktiver in die Stadtpolitik einzumischen. Auch wenn es den meisten nicht bewußt sein wird, aber die Politik bestimmen wir. Nur müssen wir gemeinsam das durchsetzen, was wir wollen und nicht das durchsetzen lassen, was im Grunde genommen niemand wirklich möchte.

Ich wünsche euch allen eine aufklärungsreiche und hoffentlich informative sowie motivierende Zeit auf meiner Webseite und bitte euch sehr, die richtige Wahl bei der Wahl zu treffen und endlich den Wurstsalat (da kann sich jeder sein eigenes Bild machen) abzuwählen, der heute gestalterisch für Gera aktiv ist.. Unsere Stadt kann weitaus mehr, als wir zulassen. Wir sollten nur endlich beginnen, etwas daraus machen.

Je älter Gera in seiner Alterskonstellation wird, desto schwieriger wird es für euch als junge oder jung gebliebene Menschen, etwas zu verändern und die alten Knacker endlich von ihren Sitzen zu jagen, um eine tolle Stadt zu gestalten..

Herzliche Grüße

Sebastian Belovari